Die Siegerin des Kunstbräu AWARD 2026 - Sonja Bilgeri mit ihrem Werk “Olte Hut”

Die Jury Anna Elisabeth Hirschbühl (Galeristin), Udo Rabensteiner (Künstler) und Michaela Ortner-Moosbrugger (Künstlerin)

Begrüßungsworte Kulturreferent Bgm. Thomas KONRAD

Musikant:
Christian Kneller

Im Gespräch mit
Udo Rabensteiner

Kunstbräu AWARD 2026 feiert erfolgreiche Premiere im Sozialzentrum Egg

Über 200 Besucher feierten am 30. Mai 2026 die Eröffnung des Kunstbräu Awards 2026 im Sozialzentrum Egg. Unter dem Thema „Metamorphose – Wandel und Veränderung“ wurde die gelungene Verbindung von zeitgenössischer Kunst, gesellschaftlichem Engagement und regionaler Vernetzung eindrucksvoll sichtbar.

Bereits zur Vernissage zeigte sich das große Interesse an dem. Mehr als 200 Gäste aus Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft nutzten die Gelegenheit, die Werke von 31 Künstler:innen kennenzulernen und gemeinsam die Premiere des Kunstbräu Awards zu feiern.

Für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgte Christian Kneller, Schüler des BORG Egg, der die Veranstaltung mit seiner Handorgel einfühlsam begleitete. Die Begrüßungsworte sprach der Künstler Norbert Mayer, der die Bedeutung regionaler Kunstinitiativen für die kulturelle Entwicklung des Bregenzerwaldes hervorhob.

Die offiziellen Eröffnungsworte übernahmen Johannes Metzler, Geschäftsführer des Sozialzentrums Egg, sowie Bgm. Thomas Konrad, Kulturreferent der Regio Bregenzerwald. Beide betonten die besondere Rolle des Projekts als Begegnungsraum zwischen Kunst, Gesellschaft und Generationen.

Anstelle einer klassischen Vernissagerede wurde ein innovatives Format gewählt: In einer moderierten Gesprächsrunde kamen alle Partner des Projekts zu Wort und gewährten den Besucher persönliche Einblicke in die Entstehung und Umsetzung des Kunstbräu Awards. Mitwirkende waren Johannes Metzler für das Sozialzentrum Egg, die Künstlerin Alice Weber als Vertreterin der teilnehmenden Kunstschaffenden, die Studierenden Rene und Lena als Vertreter der Fachhochschule Vorarlberg sowie Udo Rabensteiner als Sprecher der Jury.

Die Ausstellung vereint Malerei, Objektkunst und Installationen, die sich auf vielfältige Weise mit Wandel, Transformation und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen. Die präsentierten Werke reichen von poetischen und sensiblen Betrachtungen bis hin zu kraftvollen künstlerischen Statements und laden die Besucher dazu ein, sich mit Veränderungen im persönlichen und gesellschaftlichen Kontext auseinanderzusetzen.

Begleitet wurde das Projekt von Studierenden des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit der Fachhochschule Vorarlberg im Rahmen der Lehrveranstaltung Projektorganisation unter der Leitung von Martin Geser. Dadurch entstand eine wertvolle Verbindung zwischen kultureller Praxis, sozialem Engagement und akademischer Ausbildung.

Ein besonderer Höhepunkt des Projekts waren zwei Gemeinschaftskunstwerke, welche zusammen mit den Bewohner:innen des Sozialzentrums Egg erstellt wurden. Ein Werk unter der Leitung des Künstlers David Rader und ein weiteres unter der Leitung von Studierenden der Fachhochschule Vorarlberg. Die Gemeinschaftsprojekte wurden als eigenständiger Beitrag präsentiert und nahmen bewusst nicht am Wettbewerb teil.

Im Rahmen der Vernissage wurde auch die Gewinnerin des Kunstbräu Awards 2026 bekannt gegeben. Die unabhängige Fachjury zeichnete die Künstlerin Sonja Bilgeri für ihr Werk „Olte Hut“ aus. Das Werk überzeugte die Jury durch seine künstlerische Qualität, seine inhaltliche Tiefe und seine überzeugende Auseinandersetzung mit dem diesjährigen Thema „Metamorphose – Wandel und Veränderung“. Die Künstlerin suchte das Gespräch mit einer Bewohnerin des Sozialzentrums und hat diese Bewohnerin in ihrem Werk als Zeichnung festgehalten.

Die Jury setzte sich aus dem Bildhauer Udo Rabensteiner, der Galeristin Anna Elisabeth Hirschbühl sowie der Künstlerin Michaela Ortner-Moosbrugger zusammen. Gemeinsam bewerteten sie die eingereichten Arbeiten nach künstlerischer Qualität, Originalität und Bezug zum Ausstellungsthema.

Der Kunstbräu Award verfolgt das Ziel, regionale Künstler:innen sichtbar zu machen, kreative Netzwerke zu stärken und neue Impulse für die Kunst- und Kulturlandschaft des Bregenzerwaldes zu schaffen. Entstanden aus einer Initiative engagierter Kunstschaffender, versteht sich das Format als nachhaltige Plattform für Austausch, Förderung und Weiterentwicklung.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. August 2026 täglich von 14:30 bis 17:00 Uhr im Sozialzentrum Egg zu sehen.

Die Veranstalter bedanken sich herzlich bei allen Künstler:innen, den Bewohner:innen des Sozialzentrums Egg, den Studierenden der Fachhochschule Vorarlberg, den Jurymitgliedern, allen Helfer:innen sowie den Sponsoren, deren Unterstützung die erfolgreiche Umsetzung des Kunstbräu Awards 2026 ermöglicht hat.

Mit seiner erfolgreichen Premiere setzt der Kunstbräu Award ein starkes Zeichen für die Zukunft der Kunst im ländlichen Raum. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Kunst Menschen zusammenbringen, gesellschaftliche Prozesse sichtbar machen und nachhaltige kulturelle Impulse für eine ganze Region schaffen kann.

Herzlichen Dank für die Unterstützung:

Kunstbräu 2025 in Lingenau – Drei Räume, der „Wald“ und ganz viel Kunstenergie

Lingenau hat am 10. Oktober 2025 offiziell bewiesen: Der Bregenzerwald kann Kunst – und wie! Zum ersten Mal machte die Kunstbräu in der Gemeinde Station und verwandelte gleich drei ungewöhnliche Schauplätze in vibrierende Kunsträume. Vom ehemaligen Blumenladen „Blumig“ – bis hin zu zwei Lagerhallen entwickelte sich ein Dreiklang aus Klarheit, industriellem Flair und kreativer Rohheit. Eine Mischung, die dem Publikum von Anfang an zeigte: Kunst braucht keine perfekten Kulissen, nur gute Ideen.

21 Künstlerinnen und Künstler aus dem Bregenzerwald und darüber hinaus präsentierten ein breites Spektrum an Arbeiten: Malerei, Skulpturen, Lichtobjekte, Materialexperimente – alles getragen vom roten Faden, regionale Verwurzelung mit internationaler Offenheit zu verbinden. Dass diese Kombination nicht nur funktioniert, sondern begeistert, zeigte bereits die Eröffnung mit einer pointierten Begrüßung von Dir. Mag. Ariel Lang. Der minimalistische, fast rohe Charakter der Räume bot eine klare, uninszenierte Bühne für die Vielfalt der ausgestellten Werke.

Die 21 Künstlerinnen und Künstler – Ilona Griss-Schwärzler, Katharina Böhler, Ulrike Maria Kleber, Armin Nussbaumer, Roland Zimmermann, Silvia Ritter-Helbock, Leonard Klecatsky, Rita Singer, Katharina Ritter, Alice Weber, Chris Feurstein, Arno Hagspiel, Hanno Metzler, Gisela Vüllers, Ewald Fetz, Maria Buchmüller, Trudi Jackel, Ingrid Delacher, Sebastian Hagen, Edith Rinner und Annerose Willam – standen bei der Eröffnung den Besucherinnen und Besuchern persönlich Rede und Antwort. So entstanden Gespräche über Techniken, Gedankenprozesse und regionale Einflüsse, die das Publikum mitten hinein in die Kunstproduktion führten.

Zwei Wochenenden voller Begegnungen

Auch an den Folgetagen setzte sich das Konzept der offenen Türen fort. Zwischen entspannten Vormittagen, neugierigen Nachmittagen und lebendigen Austauschsituationen entstand genau jener kreative Funke, für den die Kunstbräu steht: Kunst als Gemeinschaftserlebnis, als Brücke zwischen Menschen, Orten und Ideen.

Ein besonderes Highlight war das erste Künstler:innenfrühstück am Samstagmorgen. Zwischen Kaffee, Kipferl und Kunstgesprächen entstand eine Atmosphäre, in der selbst das Alltägliche kurz so wirkte, als wäre es Teil der Ausstellung.

Den Abschluss bildete ein geführter Rundgang am Sonntag, der nochmals Hintergründe, Inspirationen und Geschichten sichtbar machte – ein kollektives Ausatmen nach zwei Ausstellungswochenenden, das deutlich machte: Lingenau hat sich mit dieser Kunstbräu-Ausgabe eindrucksvoll in die Bregenzerwälder Kunstkarte eingeschrieben.

Fazit:
Kunstbräu 2025 hat gezeigt, wie lebendig, vernetzt und experimentierfreudig die regionale Kunstszene ist. Drei Räume, 21 Positionen, unzählige Eindrücke – und ein Publikum, das dieses Erlebnis mit Begeisterung angenommen hat. Lingenau war ein Volltreffer. Und man darf gespannt sein, wohin die Kunstbräu im nächsten Jahr ihre kreative Braukunst trägt.

Fotos: © Armin Nußbaumer

2025 Kunstbräu IV

September 2025: Eine neue Bühne für die Bregenzerwälder Künstler:innen

Vom Mittelalter bis heute – die Tradition des Bierbrauens trifft in diesem Herbst auf zeitgenössische Kunst. Die vierte Auflage von Kunstbräu, die bisher im Brauhaus Alberschwende heimisch war, wandert 2025 ins Künstlerisches inszenieren und präsentiert sich größer, vielseitiger und urbaner denn je.

Seit dem Mittelalter war der Oktober traditionell der Beginn des Bierbrauens. In den Jahren 2022 und 2023 und 2024 öffnete das Brauhaus in Alberschwende seine Pforten für die Ausstellung „Kunstbräu – Kunst im Brauhaus“. Die vierte Auflage der Ausstellung findet heuer jedoch nicht in Alberschwende sondern in Lingenau statt. Aus Platzgründen - ja die Kunstbräu wächst jedes Jahr - findet die Kunstbräu IV heuer im ehemaligen Blumengeschäft "Blumig" sowie in den Räumen des Raiffeisen Lagerhauses statt. hirnholz.at stellt uns noch seine Lagerräumlichkeiten zur Verfügung. Die Bregenzerwälder Künstler:innen inszenieren und präsentieren sich größer, vielseitiger und urbaner denn je.

21 Künstler:innen aus der Region und darüber hinaus versammeln sich, um mehr als 100 Werke zu präsentieren. Die Bandbreite reicht von Aquarell über Skulptur bis hin zu Concept Art, ergänzt durch eine Lampenmanufaktur – eine farbenfrohe Mischung, die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann ziehen wird. Die Vielfalt der Techniken und Ausdrucksformen macht Kunstbräu IV zu einem spannenden Überblick über die aktuelle regionale Kunstszene.

Geplant ist die Eröffnung am Freitag, 10. Oktober 2025, um 18:00 Uhr im Blumig. Die Veranstalter laden alle Neugierigen ein, sich auf eine Entdeckungsreise durch Räume, Materialien und Stile zu begeben, in denen Kreativität auf leerstehende Orte trifft und daraus lebendige Kultur entsteht.

Angemeldete Künstler:innen 2025

Neu im Jahr 2025 - eine externe Jury entscheidet darüber, welche eingereichten Werke tatsächlich ausgestellt werden.
Folgende Künstler:innen haben sich angemeldet:

Ilona Griss-Schwärzler, Katharina Böhler, Ulrike Maria Kleber, Armin Nussbaumer, Roland Zimmermann, Silvia Ritter-Helbock, Leonard Klecatsky, Rita Singer, Katharina Ritter, Alice Weber, Chris Feurstein, Arno Hagspiel, Hanno Metzler, Gisela Vüllers, Ewald Fetz, Maria Buchmüller, Trudi Jackel, Ingrid Delacher, Sebastian Hagen, Edith Rinner, Annerose Willam

Öffnungszeiten:

Freitag, 10. Oktober, 18:00 Uhr, Vernissage
Samstag, 11. Oktober, 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag, 12. Oktober, 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Freitag, 17. Oktober, 16:00 bis 20:00 Uhr
Samstag, 18. Oktober, 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag, 19. Oktober, 10:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr

www.kulturbuero.online/kunstbraeu

Führungen:
Sonntag, 12. Oktober 2025, 10:00 Uhr, Treffpunkt beim “Blumig”
Sonntag, 19. Oktober 2025, 10.00 Uhr, Treffpunkt beim “Blumig”

Auf Ihren Besuch freut sich das Kunstbräu-Team

Mit freundlicher Unterstützung von: Gemeinde Lingenau, Land Vorarlberg, Hirnholz.at, vkw illwerke, Raiffeisenbank Mittelbregenzerwald Lingenauz, Regio Bregenzerwald/Kulturbüro.

Danke für die Unterstützung!

Veranstalter

Kunstbräu

Netzwerk der Bregenzerwälder Künstler:innen

Kontakt

Kulturbüro Bregenzerwald
Juliana Krump
0664 927 34 52
kultur@regiobregenzerwald.at

locations

  • Wir touren durch den Bregenzerwald, somit gibt es jedes Jahr einen neuen Standort.

  • Im Jahr 2026 findet der Kunstbräu AWARD im Sozialzentrum in Egg statt.
    Die Kunstbräu-Herbstausstellung im Oktober wird in Andelsbuch stattfinden.

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